Das Leben vom Katzen ist einzigartig. Dem Menschen so nah und doch im Grunde des Herzens ein Raubtier. Aus diesem ambivalenten Dasein wird in den Clips von “Simons Cat” erzählt, von einem Stubentiger erster Kajüte!
Zum Ende des Winters wagt sich der Katerich nach draußen und wird (wie man in dem gedruckten Comic schneller versteht) von einem seiner Erzfeinde, der Amsel, kalt erwischt.
Ja, ich bin im Streß, aber was solls mit Musik gehts munter weiter!
Aber natürlich höre ich mir nicht irgendwelche Musik an – wobei, das ist falsch formuliert. Ich sehe mir schließlich auch Musik an, insbesondere die Musik, die von einem deutschlandweit hochbekannten Infoportal kritisch unter die Lupe genommen und als sehenswert befunden wurde. Man nimmt ja nicht alles, nicht wahr?
Insofern konnte ich nicht um das neueste Machwerk des dynamischen Frauenduos von Frau Gaga und Frau Bejonngsee herum, welches sich folgendes Geblubber im Spiegel erarbeitet hatte:
Tatsächlich ist die Liaison von Gaga und Pulp-Papst Tarantino sinnvoll: Beide Künstler bedienen sich aus dem großen Pool der Pop- und Trashkultur, um vordergründig retrospektive, aber im postmodernen Kern letztlich top-aktuelle Sampling- und Hommage-Kunstwerke zu erschaffen, die sich aus der ironischen Brechung von Sex, Gewalt und Perversion speisen. Die Ausbeutung und Inanspruchnahme des Kreativpotential anderer, vor allem visuell arbeitender Künstler, damit hat natürlich auch Gagas Vorgängerin Madonna schon über ihr manchmal arg dünnes musikalisches Oeuvre hinweggetäuscht. Ihre treueste Epigonin geht dabei nur aggressiver vor und überdreht, wo sie kann.
Ich hab die Worte dick markiert, die zeigen sollen, dass es der Autor voll ernst genommen hat. Aber mal ehrlich, mir hats gefallen. Insbesondere Beyonce leistet sich ein paar Entgleisungen ihrer Mimik, die ich ihr eigentlich – aus Eitelkeit – nicht zugetraut hätte. Aber was tut man nicht alles, um äh… epigonisch zu sein.
Im Fahrwasser dieser, ganz ernsthaft kreischig-bunt-kreativen Videos kommen allerdings auch immer ein paar Perlen geschwommen, für die man youtube wirklich mögen kann. Die Sängerin mag etwas eingeschüchtert wirken, aber irgendwie ist der Song wiedererkennbar und… hübsch interpretiert.
Anders. In vielerlei Hinsicht. Erst einmal, es war sonnig auf dem Flughafen Schönefeld und kaum Wind. Ein Grad Plus hieß es, aber der Frühling war wieder zu spüren – das heißt was!
Zum ersten Mal war ich vor einem halben Leben in Berlin, um die Frage zu ergründen, ob ich meinen Zivildienst ganz radikal woanders abzuleisten möchte. Ich war einer Brieffreundschaft (Emails “gabs” noch nicht) gefolgt und fand die vereinigte Stadt einfach nur hässlich. Es fehlte das Quentchen Verrücktheit, oder Mut, die ungewöhnliche Idee durchzuziehen (obwohl es allemal besser als der folgende Dienst als Fahrdienstkoordinator gewesen wäre… Ganz sicher, ich weiß das).
Viel habe ich heute nicht gesehen, von der Stadt. Taxi vom Flughafen, Ubahn zur Messe und zurück zum Hotel, die Erkältung auskurieren.
Mal sehen, wie es morgen wird – allerdings bin ich ja auf der ITB, da bleibt keine Zeit fürs Sightseeing.
Nein, leider kein Weltspieletag. Aber ich kann es mir nicht nehmen, diese wirklich coole Arbeit zu verlinken, die ich heute gefunden habe. Es gibt ja Leute, die ihrem Hobby ambitioniert frönen und wenn ich mich an meine “Jugend” zurückerinnere, war ich doch ein leidenschaftlicher Rollenspieler (wer nicht weiß, was das ist und es für ein Psychodrama oder sexuelle Spielart hält, sehe hier nach, was uns Schwester Wikipedia zur Definition Rollenspiel erzählt).
Zugegebenermaßen, D&D war nicht mein Lieblingssystem (dazu war ich schon von Rolemaster zu stark verdorben worden), aber so einen Raum zum Spielen hätte ich mir schon gewünscht!
I have been working on and off for about 2 years building our “D&D ROOM” to hold most of our collection and give us a cool place to play. I did 99.9% of the work myself with just a bit of help in the attic from my brother Shawn. All lighting is controlled by the DM via a dimmer/control box mounted under the table. When you walk in the lights automatically come on via a contactor mounted in the closet. There is also hidden strobe and fog machine for effects. I also mounted speakers in the beams and have a sound system in the closet. Here are a few photos…
Genau. Für die Frauen steht der heutige Tag. Man nennt ihn Weltfrauentag oder Internationaler Tag der Frau (da finde ich das erste besser, weil weniger politisch). Interessanterweise geht der Tag bis auf den ersten Weltkrieg zurück und hat seine Wurzeln im Kampf für Gleichberechtigung und Wahlrecht (joa, das ist ja alles nicht selbstverständlich!).
Ich finde solche Tage gut. Ok, er hat mich irgendwie überrascht – und ich frage mich, wie er begangen wurde. Also nicht von Prominenz und Politik, die da ja nur irgendwo rumsitzen, Alkohol trinken und Reden schwingen. Nein, eher so allgemein. Und von Männern.
In dem Zusammenhang finde ich es noch interessant zu erwähnen, das ausgerechnet am Weltfrauentag eine Regisseurin den ersten, an eine Frau vergebenen Regie-, Oskar erhält. Irgendwie ein passendes Ereignis. Gratulation an Frau Bigelow, obwohl ich mir ihren Film vermutlich nicht ansehen werde.
Ah, und ein Zitat noch. Wer errät die Dame, die zitiert wird?
Der Frauentag sei nichts anderes als der Muttertag des Ostblocks, empört sich [eine bekannte Frau] und fordert seine Abschaffung.
Was macht man, wenn man vom Schnee in 2009 auf einem Flughafen eingeschlossen wird und bis in den frühen Morgen auf seinen Flug wartet? Lesen? Schlafen? Sich mit Chips vollstopfen? Wohl kaum.
My adventures in the Pittsburgh International Airport during the worst snow storm of the century. After arriving late for a flight at 7:40 PM to LGA I decided to stick around my gate until my flight at 5:40 and had a BLAST!
Roger war so freundlich, mich auf einen unglaublich biederen Werbespot einer Unternehmensberatung aufmerksam zu machen, der dann auch noch ungewollterweise die Frage provozierte: Wer bin ich eigentlich?
Die Antwort, ich bin ein Millenial. Oder jemand aus der Generation Y. Wie ich darauf komme? Und ob das Y für Yps steht? Jedenfalls sagt die allwissende Frau Wikipedia zu den Voraussetzungen folgendes:
As there are no precise dates for when the Millennial generation starts and ends, commentators have used birth dates ranging somewhere from the mid 1970s to the early 2000s.
Bitte keine erbosten Kommentare zu dem “mid 1970s” – man ist so alt, wie man sich fühlt! So, und was macht mich als Y-psilanten so aus… als Milleniaten? Die BusinessWeek (Hoppla, der Autor gehört ja wirklich zufällig auch zur Firma, die den Clip fabriziert hat…) fabuliert sich folgende Highlights zusammen:
Higher Demands, Greater Expectations
Stay Ahead of the Word of Mouth
Job-Hopping is Common
The Hunger for Fun
Auf Arte/Euronews läuft immer wieder mal eine Rubrik unter dem Titel “No comment”. Das ist interessant, manchmal macht es betroffen, manchmal ist es lustig. Die unkommentierte Welt der Kameraleute – interessant, wenn man nicht vergisst, dass es sich hier um einen subjektiven Ausschnitt handelt, der ohne den einrahmenden Kommentar auch gründlich mißverstanden werden kann. Aber wie schon oben erwähnt, wir sind von den Nachrichten ohne Text noch weit entfernt.
Dabei hatte ich so gute Vorsätze. Jeden Tag einen Eintrag in dieses Blog und dann… nichts, sogar am Wochenende! Zumindest habe ich eine Entschuldigung: Die Influenza. Und wer ist Schuld? Die Bahn.
Natürlich die Bahn. Wer in kalten Waggons fahren muß, weil in den topmodernen Fahrzeugen dieses Transportdienstleisters die Heizung ausfällt – ist nicht froh. Insbesondere, wenn er vorher und die Tage darauf friert, weil der Schnee allerorten Weichen und Zeitpläne mit unvorhersehbarer und eiskalter Präzision ausschaltet.
Killerschnee. Was war die schönste Aussage eines Schaffners in den letzten Wochen. “Wir können den Hauptbahnhof München leider nicht anfahren. Er ist zugeschneit.” Ein Blick der fahrenden Gäste auf drei Zentimeter Schnee vor ihren Fenstern provozierte ein irritiertes Raunen in den Waggons.
Zitat Wikipedia: “Das erste Symptom einer Erkältung ist oft das subjektive Empfinden zu frösteln.” Achtet also auf eure kalten Füße! Ich arbeite derweil an meiner zweiten Familienpackung Taschentücher.
Draussen scheint die Sonne. Es kann nur noch besser werden.