Schneller videooglen!

Ein interessantes Feature bietet Google an. Über das angeschlossene Videoportal Youtube wird eine Statistik über die Geschwindigkeit des Videostreams auf die angeschlossenen Rechner gezeigt.

“The YouTube video speed history shows the past video speeds of YouTube videos you watched from your location (your current browser at your current IP address). It also shows aggregate video speed by other users in your city, state, country, and worldwide.”

Einerseits nicke ich da anerkennend und stoße ein interessiertes “Ahaaa” aus, andererseits zeigt diese Absatz auch, was Google sich so alles merkt. Überwinden wir unser Mißtrauen und lesen weiter. Warum tut Google das denn überhaupt?

“Video speed is an important part of your viewing experience since it determines the amount of time you need to wait before you can start watching a video. It is also an important factor in determining the quality of the video you can watch. By making the video speed history data available, we hope to better inform you of speed issues as they relate to your viewing experience, and give you the ability to compare your speed numbers with other users in your region.”

Das bedeutet, dass der Datenkrake uns transparent darstellen will, was er wie schnell ausliefert und wieviel davon noch bei uns ankommt. Indem viele User aus der gleichen Region ihre Werte vergleichen (am besten noch “je Internetanbieter”), soll man sich so zu einem ggf. unzufriedenen Mob zusammenrotten können und dem renitenten ISP eins auf die Mütze geben, der sich weigert, die endlose Datenflut 1:1 von Google an den Endbenutzer durchzureichen.

Ein Schelm, wer sich dabei denkt, dass Google seine Nutzer für seine Lobbyarbeit einspannt.

http://www.youtube.com/my_speed

Comments are closed.